Heizkosten senken ohne zu frieren?

Wenn es Draußen stürmt und schneit, ist es umso schöner in einer gut gewärmten Stube zu sitzen.
Doch wenn die Abrechnung kommt erschrecken viele.

Wie also Heizkostensparen ohne dabei frieren zu müssen?

Oft hilft es schon ein paar Gewohnheiten zu ändern.

Ein wichtiger Faktor ist das richtige Lüften.
Lieber 2-3 mal täglich 5 min. Stoßlüften, anstatt das Fenster über längere Zeit in „Kipp-Stellung“ zu lassen. Vor dem Lüften am besten immer die Heizung abstellen.

Vermeiden Sie auch einen Luftaustausch zwischen stärker und schwächer beheizten Räumen. Der Temperaturunterschied zwischen benachbarten Räumen sollte nicht mehr als 5 Grad betragen.

Wenn Sie über mehrere Tage nicht da sind, stellen Sie die Heizung auf die Frostschutzposition um Heizkosten zu sparen.

Rollläden und Vorhänge nachts zu schließen, hilft ebenso beim Sparen.
Auch in Räumen in denen niemand schläft kann über Nacht die Temperatur gesenkt werden.
Zusätzlich 6% Heizkostenersparnis bringt die Reduzierung der Raumtemperatur um 1 Grad.

Ein weiterer Tipp ist eine Reflexionsfolie zwischen dem Heizkörper und der Außenwand, damit die Wärme zurück in den Raum geleitet wird.
Hilfreich sind auch „Wärmestopper“ vor Türen und Fenstern.
Vermeiden Sie es Gegenstände direkt vor die Heizkörper zustellen, da sonst mehr Energie benötigt wird um die gewünschte Temperatur zu erreichen.

Generell gilt: Passen Sie die Raumtemperatur der Raumnutzung an!
Beispielsweise benötigen Flure, Gäste- und Schlafzimmer eine Temperatur von 16-18 Grad. Hingegen sind im Wohn- und Kinderzimmer 20-21 Grad angemessen.